Raw oder Jpeg????
Ein ganz heisses Thema.
Es muss jeder selbst entscheiden was er wählt. Meine Meinung dazu erfahrt ihr in der heutigen Folge
lg Calvin
Stay in touch with the conversation, subscribe to the RSS feed for comments on this post.
für mich nur noch RAW. Warum? Weil einfach mehr Daten vorhanden sind mit denen man arbeiten kann. Wie erwähnt bestimme ich selbst wo ich mit welcher Technik wie scharf zeichnen möchte. Aber ich möchte auch selbst entscheiden (durch Farbkanal-Mixer etc.), welche 256-Farbstufen pro Kanal ich aus den über 4000 (oder gar über 16.000) im Ergebnis sehen möchte. Der Dynamik-Umfang im RAW ist ebenfalls höher, das kann bis zu einer Blendenstufe nach unten und oben sein. So bekommt man in einen zu hellen Himmel noch Zeichnung und der feine Faltenwurf in einem dunklen Kleid kann gleichzeitig erkennbar gemacht werden.
Lieber investiere ich ein paar Euro in größere/mehr Speicherkarten und eine größere Festplatte, als dass ich wieder zurück auf JPG schalte.
Ich fotografiere eigentlich auch fast nur in RAW, aber zu dem JPG aus der Kamera möchte ich noch etwas sagen. Und zwar kommt die “Überschärfung” ja nicht von irgendwo her… man kann auch in der Kamera schon gewisse Einstellungen wie Schärfe, Farbsättigung und Kontrast einstellen. Wenn man es dort übertreibt, dann bekommt man natürlich schnell ein JPG, welches nicht berauschend ist. Macht man hingegen nur eine leichte Schärfung, Farbsättigung und Kontrasterhöhung in den Kameraeinstellungen, bekommt man auch ein relativ vernünftiges JPG.
Ich hoffe ich habe mich “verständlich” ausgedrückt und Ihr wisst was ich meine?
Beste Grüße,
der Heiko
Wenn ich eine Hochzeit fotografiere, habe ich mal schnell 600 bis 1000 Aufnahmen an einem Tag auf der Karte. Wenn ich die alle noch durch den RAW-Konverter jagen muss, ist das ein Zeit- uaufwand, der für das Brautpaar nicht bezahlbar ist. Außerdem ist es sehr speicherplatzintensiv. Für mich gilt in solchen Situationen: JPG vor RAW, mit Ausnahme vielleicht von ein paar einzelnen Portraits.
Wenn der Auftrag nicht gerade für die Print-Werbung oder für Vergrößerungen war, komme ich mit JPG und Photoshop ganz gut klar. Der Kunde sieht selten den Unterschied. Ach ja: Ich benutze eine Nikon D200
Hallo zusammen,
ich ziehe das RAW Format dem JPG Format in allen Situationen vor und entscheide Situationsabhängig, ob ich nur in Raw fotografiere oder in Raw + Jpg. Bei großen Feiern etc. muss ich dann eben mehr Speicherkarten dabei haben. Am Ende des Tages möchte ich jegliche Entscheidungen dann lieber selber treffen. Entweder bearbeite ich die Bilder ausgiebig oder ich bearbeite alle Bilder fast grundlegend gleich (mit bestimmten Aktionen in Ps z.B.).
In meinem Job habe ich eine Sache gelernt: “Lieber habe ich alle Werkzeuge dabei und brauche nur ein paar, als nur ein paar Werkzeuge dabei zu haben und alle zu brauchen”! So sehe ich das auch mit Raw & Jpg!
Gruß Micha
14. Dezember 2009 at 13:43Hi.
Bin zwar ziemlich am Anfang meiner Fotografie Karriere
aber ich benutze ausschließlich RAW. Zum einen, wie schon erwähnt, kann ich noch ziemlich an der Helligkeit drehen, ohne dass mein Bild “manipuliert” wird, und für mich als “ohnelangeplanungknipser” das Killerargument: Ich kann nachträglich meinen Weissabgleich setzen wie ich will. Und das hat mir schon sehr oft das Bild gerettet
Natürlich sind da hin und wieder Bilder dabei, bei denen sich große Nachbearbeitung nicht lohnt. Aber für diese hab ich ein paar allgemeine Stile definiert, mit denen ich die Bilder in einem Rutsch rechnen lasse.
Meine Lanze bricht also für Raw
Ich gönne mir den Luxus und fotografiere immer jpeg+raw.
Auf der Platte kann ich dann die jpegs schnell durchschauen und entscheiden, für welches Bild es sich lohnt, sich damit intensiver zu beschäftigen –> Bearbeitung.
Diese Bearbeitung findet dann natürlich mit der entsprechenden raw-datei statt.
So fahre ich eigentlich sehr gut und dank Speicherkarten bis 16gb dürfe das Platzproblem nicht ausschlaggebend sein.
Grüße
15. Dezember 2009 at 15:55hey
oha 16GB ist viel… allein die datenübertragung dauert da scho ein bissi wenn se voll ist *g*
ich fotografiere hauptsächlich in RAW ausser auf familienfesten etc. wie im video schon erwähnt… bei 4GB karte bekomme ich ca. 450 bilder drauf (RAW) und ein karten wechsel beim shooting find ich noch net schlimm *g
greaz coco
17. Dezember 2009 at 16:10Ich bin da wie Jonas. Ich nehme auch in beiden Formaten auf.
Ab und an entscheide ich mich auch mal nur für jpg. Für “Schnappschüsse” braucht man nicht unbedingt RAW. Bei Nachtaufnahmen nehme ich dann ausschließlich RAW. Es kommt halt auf die Situation und den jeweiligen Anspruch an. Verteufeln oder hochloben würde ich keines der beiden Formate.
JPEG oder RAW?
Ich habe lange mit JPEG fotografiert,aber kam dann mal auf den Geschmack RAW auszuprobiern und bin sehr begeistert.
Wann wähle ich RAW?
- also bei Compsings(so kann ich immer auf die “originalqualtiät”zurückgreifen
-wenn ungünstige Lichtsituation sind (wie zb. zu dunkel,zu hell,Abenddämmerung) so kann ich nachträglich noch alles ändern..
-oder wenn ich im studio was ausprobiere wo ich weis ich will sehr gute Qualität haben((zuerst baue ich alles auf mache mit JPEG ein paar fotos um zu testen wie licht etc. ist und wenn alles passt dann mache ich 1 Abschlussfoto in RAW)die anderen Lösche ich.
-wenn ich eine Person im Studio fotografiere und schon eine ganz bestimmte Vorstellung habe wie mein bearbeitetes Foto am Ende in Photoshop aussehen soll dann greife ich ebenfalls auf RAW zurück, mache aber dan nur von der Situation generel 1 Foto(da ja dann schon alles passt)
DA ich früher Analog fotografiert habe,sehe ich RAW Format wie einen “Kleinbildfilm” da gabs nur 36 fotos drauf und ha habe ich halt immer drauf geschaut das im Bild alles passt.
AUsserdem erleichtert es einem,bei der Auswahl von Fotos extrem ,wenn man statt 100 fotos nur zb.50 fotos hat die alle passen.
Zu Beginn der digitalen fotografie hatte man schnell 200fotos fotografiert bei einem shooting..aber die auswahl war umso schwieriger..jetzt sind es 50 oder 100 fotos die alle so sein sollen wie ich es mir vorgestellt habe und dann sind diese eben in RAW und brauch nicht unnötig zeit um die Besten Fotos davon auszuwählen.
So nutze ich den Vorteil von RAW,aber eben immer gezielt auf meine Projekte abgestimmt.
andreas
Da ja die DSLR Kameras beides können würde ich am einfachsten Raw+jpg wählen braucht en bisschen mehr Platz auf der SD/CF- Karte aber man hat beide Möglichkeiten.
Und wer Scott Kelbys Glo….kennt der weiß warum er Raw fotografiert (auch in deinem Fall Calvin )Lg Lö
Ich habe Platz genug – ich mach beides
Entschieden wird dann später.
14. Dezember 2009 at 10:44